Weiße Marmorskulptur eines römischen Pferdes, rechte Seitenansicht auf Sockel mit Inschrift, nach vatikanischem Vorbild
Detail einer Pferdeskulptur aus Marmor: Kopf, Mähne und muskulöser Hals in weißem Marmor mit grauer Aderung
Marmorskulptur eines römischen Pferdes, linke Vorderansicht mit erhobenem Vorderbein, nach vatikanischem Vorbild
Weiße Pferdeskulptur aus Marmor in linker Profilansicht mit wallender Mähne und langem Schweif, nach vatikanischem Vorbild
Marmorskulptur eines römischen Pferdes, rechte Dreiviertel-Vorderansicht mit erhobenem Bein, nach vatikanischem Vorbild
Blau-weiße chinesische Balustervasen auf Säulen neben weißem Marmorpferd am Kuzco-Messestand

Kuzco Art Maison

Römischer Marmor-Hengst – Pferdeskulptur nach vatikanischem Vorbild

Verkaufspreis€3.400,00
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Römischer Marmor-Hengst – Pferdeskulptur nach vatikanischem Vorbild

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Dieser römische Marmor-Hengst schreitet mit erhobenem rechtem Vorderbein und leicht gewendetem Kopf; gehauen ist er in Handarbeit aus weißem, grau gemasertem Marmor. Muskeln, Sehnen und Adern zeichnen sich unter der Oberfläche ab, die Mähne fällt in welligen Strähnen, und der lange Schweif reicht fast bis zum Sockel. Ein Baumstumpf unter dem Bauch stützt die Figur, wie es bei Pferden aus Marmor üblich ist.

Vorbild ist ein Pferd in der Sala degli Animali des Museo Pio-Clementino, jenem steinernen Tierkabinett, das Papst Pius VI. im späten 18. Jahrhundert in den Vatikanischen Museen einrichten ließ. Der Katalog der Museen beschreibt es als fast vollständig neuzeitliche Arbeit: Der Bildhauer Francesco Antonio Franzoni aus Carrara ergänzte ein antikes Fragment, vermutlich den Rumpf, zum ganzen Tier. Die Inschrift „MVNIFICENTIA PII SEXTI P.M.“ auf dem ovalen Sockel erinnert an die Freigebigkeit dieses Papstes.

Die Neuanfertigung nach dem vatikanischen Vorbild wird vollständig von Hand gehauen, die Sockelinschrift eingeschlossen. Bei 60 cm Höhe und 52 cm Länge ist der Hengst nur 14,5 cm tief und findet deshalb auch auf einer schmalen Konsole in der Diele Platz. Im Profil zeigt er seine ganze Bewegung, vom gehobenen Huf über den gespannten Hals bis zum geöffneten Maul.

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